„Pirschelbär“

Gestern las ich eine nette Anekdote in der WAZ, deren Inhalt ich Ihnen nicht vorenthalten möchte – zum einen soll man jeden Tag mindestens einmal herzlich lachen, zum anderen steht gelegentlich, wenn auch selten, in unserer Bibliothek Nachwuchs und damit die Wahl eines geeigneten Namens für das Kind an.
Ort der Handlung: ein Kindergarten bzw. eine Kita
Ein Kind auf die Frage, wie es denn heisse, im Brustton der Überzeugung: „Pirschelbär“. Auch erneutes Nachfragen brachte kein anderes Ergebnis. Erst das Recherchieren im Anmeldeverzeichnis brachte die Lösung: der junge Mann hieß Pierre-Gilbert.
Pirschelbär gefällt mir eindeutig besser, allerdings fürchte ich, dass dieser Name eine Karriere, vermutlich sogar im kreativen Bereich, stark behindern würde. Wissenschaftliche Studien haben ja ergeben, dass schon Kinder mit Namen wie Kevin oder Mandy von ihren Lehrern als weniger intelligent eingeschätzt werden als z. B. eine Johanna oder ein Max.
Also Obacht bei der Namenswahl.

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3 Responses to „Pirschelbär“

  1. rdol sagt:

    Ich hab mich schlapp gelacht, danke.
    Zur Ergänzung: http://www.michaela-von-aichberger.de/2010/09/pirschelbar/

  2. Dazu passt das Blog „chantalismus“ (ACHTUNG – Kinder mit schlimmen Namen an Bord): http://chantalismus.tumblr.com/

  3. Viola sagt:

    Es gibt auch ein schönes Buch zum Thema Namensfindung mit dem noch schöneren Titel „Prinzessin Horst“. Mehr über die Prinzessin mit dem anmutigen Namen gibt’s im Inet: http://www.prinzessinhorst.de/

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