Gelesen II

In der ZEIT vom 13. September 2007 berichtet ein Informatikprofessor unter dem Titel „Markt, Lügen und Video“ über ein von ihm besuchtes Seminar; es ging um die bessere Vermarktung von Forschungsergebnissen.

Der Autor zweifelt – sehr nachvollziehbar – die Kursziele an. Offensichtlich solle er als Wissenschaftler lernen, schlechte Forschung mit gutem Marketing zu verkaufen. Auch die gewünschte Fixierung auf den Kunden sieht er eher problematisch; beispielsweise wenn „der Kunde“ die Öl- oder die Tabakindustrie ist, die Wissenschaftler für die gewünschten Ergebnisse bezahlen.

Auf jede Kritik habe der Dozent geantwortet „Guter Punkt“, so dass der Autor schliesslich entnervt die Veranstaltung verliess.

rdol

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