Ausstellung “Last Folio”

20. Mai 2015

Die  “Neue Westfälische” berichtet heute über eine Ausstellung in der Staatsbibliothek zu Berlin

Last Folio – Spuren jüdischen Lebens in der Slowakei

Eine Fotoausstellung von Yuri Dojc und Katya Krausova in der Staatsbibliothek zu Berlin
mit freundlicher Unterstützung von Bertelsmann

24. April – 27. Juni 2015

http://staatsbibliothek-berlin.de/nc/die-staatsbibliothek/ausstellungen-und-veranstaltungen/detail/article/2015-03-04-9099/

Last Folio

Bilder sagen oft mehr als tausend Worte: Mit außergewöhnlichen Fotografien verlassener Gebäude und verfallener Bücher spürten der Kunstfotograf Yuri Dojc und die Filmemacherin Katya Krausova historischem jüdischen Leben in der Slowakei nach. Bertelsmann hat ihre Ausstellung „Last Folio“ nach Deutschland geholt.

http://www.bertelsmann.de/news-und-media/specials/last-folio/


21. Mai: Aktionstag gegen TTIP

19. Mai 2015

21. Mai 2015: Tag der Kulturellen Vielfalt – Aktionstag gegen TTIP, CETA & Co.

Welcher Tag im Jahr ist besser geeignet, um gegen TTIP, CETA & Co. zu kämpfen, als der internationale Tag der Kulturellen Vielfalt? Die gerade in Verhandlung befindlichen Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada gefährden die kulturelle Vielfalt fundamental. Wir bitten deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, an diesem Tag in die Öffentlichkeit zu gehen, über die Gefahren von TTIP, CETA & Co. zu informieren und gegen die Abkommen zu demonstrieren.

Aus BuB 67, 05/2015:

Am 21. Mai findet der Tag gegen TTIP unter dem Motto “Kultur braucht kein TTIP” statt.

Ende 2014 in BuB erschien bereits ein Beitrag zum Thema

Das Freihandelsabkommen TTIP betrifft auch die Bibliotheken

Aus diesem Beitrag:

Worst-Case-Szenario: Die konkreten Auswirkungen für die Bibliotheken

Möglicher Fall der Buchpreisbindung

Mögliche Privatisierung von Kultur und Bildung

Mögliche Schwächung des Urheberrechts

Jan-Pieter Barbian (aus BuB Heft 11-12/2014)

 


Veranstaltungstipp: 2. Gütersloher Tweed Run

9. März 2015

Am 19. April 2015 findet der 2. Gütersloher Tweed Run statt, ein Fahrradausflug auf historischen Rädern in stilvoller Kleidung. Ich wüsste zwar nicht, wo ich die Ausrüstung herkriegen sollte, aber die Idee gefällt mir.

Schluss mit hässlicher Funktionskleidung in Neonfarben auf dem Fahrrad! Der 19. April wird in Gütersloh zum Tag des stilvollen Fahrradfahrens ausgerufen. Denn an diesem Sonntag treffen sich Fans der britischen Lebensart wieder am Stadtmuseum, um zu einem kultivierten Fahrradausflug zu starten, dem 2. Gütersloher Tweed Run. Als Fortbewegungsmittel dienen historische, Vintage- oder Retroräder. Kultivierte Kleidung ist Pflicht: Die Herren in Knickerbockern und sportlichem Sakko, die Damen in Marlenehosen und kleinem Jackett oder im aparten Retrokleid.  …

Die Radstrecke führt zu zahlreichen reizvollen Ecken Güterslohs. …

Quellen (Auswahl):

http://www.guetersloherfruehling.de/tweedrun.0.html

http://www.guetersloh-marketing.de/content/aktuelles/2-guetersloher-tweed-run.html

https://teutoburgerwald.wordpress.com/2014/11/26/veranstaltungs-highlights-2015-termine-und-veranstaltungen-in-gutersloh/


Denkfunk

24. Februar 2015

Durch einen Beitrag in der “Neuen Westfälischen” wurde ich auf “Denkfunk” aufmerksam gemacht.

Seit dem 6. Dezember 2014 stellt der denkfunk eine neue Informationsquelle und Austauschplattform dar. In Zeiten, in denen Print und Fernsehen weniger Vertrauen genießen, auch weil sie an Qualität und Seriösität nachgelassen haben, suchen viele Menschen Alternativen im Netz. Mit dem denkfunk möchten wir eine solche bieten und produzieren Videos, die Anstoß für einen intensiven, inhaltlichen und meinungsbildenden Austausch geben.

Wir sind Personen aus Wissenschaft, Journalismus, Kunst und Kultur und möchten hier unsere Ansichten zu aktuellen gesellschaftlichen Themen mit Euch teilen.

In der Autorenliste sind viele Kabarettisten, aber auch Autoren und Journalisten.

Sobald ein Video online ist, können die Clubmitglieder – und nur diese – das Video kommentieren und mit dem SBI bewerten. Mit der Maßeinheit SBI (Social-Benefit-Index) sagst Du aus, wie sehr ein Video Dich inspiriert, informiert und unterhalten hat.

Wir glauben, zu jeder Haltung gehört eine Person. Deswegen soll sich jedes Mitglied mit Klarnamen anmelden, damit der Leser weiß, dass reale Menschen und keine Fake-Accounts hinter den Aussagen stehen und diese auch in der Offline-Welt so vertreten würden.

Hat sich jemand von Euch / Ihnen schon dort angemeldet? Das würde mich mal interessieren; Rückmeldungen gern persönlich oder per Blogkommentar.

Reinhilt Dolkemeier

 


Linktipp: Bibliothekarische Adventskalender

9. Dezember 2014

In Ermangelung eigener Ideen möchte ich auf die wunderbare Seite

Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender 2014

von Dörte Böhner hinweisen.

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Zusammenstellung von mehr oder weniger bibliothekarischen Adventskalendern. Dies ist inzwischen die 6. Ausgabe dieser Liste. Wie in jedem Jahr gibt es wieder alte Bekannte und völlig neue Kalender.

Die Liste wird auch diesesmal bis Ende der Woche immer wieder aktualisiert. Gerne natürlich können Sie auch wieder fehlende Kalender per E-Mail: adventskalender@bibliothekarisch.de, Twitter oder hier in den Kommentaren melden :cheesy: . Sie werden dann abends noch ergänzt.

Rubriken:

Bibliothekarische Advents-Aktionen auf Facebook, Twitter & Co

Adventskalender von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen

Adventskalender von Verlagen

Mehr oder minder Literarische Adventskalender

Adventskalender für Wissensdurstige

und viele mehr.

Leider fehlt mir die Zeit, alles durchzustöbern, und mein Browser stürzt bei jeder Audiodatei ab. Allen anderen wünsche ich viel Spaß :-).


SchmökerBahn

24. Oktober 2014

Durch einen Artikel in der “Neuen Westfälischen” wurde ich auf diese nette Idee aufmerksam, die Schmökerbahn der Westfalenbahn:

Was gibt es Schöneres für ein Buch, als in einem Zug gelesen zu werden?
Die WestfalenBahn garantiert jetzt ausgewählten Büchern von topaktuell bis zeitlos diese besondere Ehrung.

Ab dem 22.10.2014 schickt die WestfalenBahn in Kooperation mit Bibliotheken aus der Region ihre Bücher in der SchmökerBahn auf Reisen. Ihnen, liebe Fahrgäste, wollen wir es in der rollenden Bibliothek besonders gemütlich machen und einen Lesegenuss der besonderen Art ermöglichen.

Auf der RB 61 „Wiehengebirgsbahn“ zwischen Bielefeld – Osnabrück – Bad Bentheim pendelt die SchmökerBahn vier Wochen lang und sorgt für ausreichend Lesestoff. Am 22.10.214 starten wir mit einer Live-Lesung, Comedy u.v.m. Darüber hinaus können Sie bis zum 31.01.2015 an unseren Aktionen teilnehmen und tolle Preise gewinnen.

So funktioniert´s:

Direkt neben dem Fahrkartenautomaten im Zug steht eine prall gefüllte Bücherkiste für Sie bereit. Sie können die Bücher direkt im Zug lesen, stöbern, schmökern oder zum Fertiglesen mit nach Hause nehmen, und sie einige Tage später für andere Fahrgäste wieder in die SchmökerBahn oder in die Gepäckablage eines anderen Zuges der WestfalenBahn zurücklegen.

Die Auftaktveranstaltung mit dem Bielefelder Comedian Heinz Flottmann haben wir leider schon verpasst.


Serge, ein Bibliothekar in Adiletten

7. Oktober 2014

Im Augustheft von NZZ-Folio steht ein schöner Artikel über den Wald in der französischen Nationalbibliothek, der nur einmal pro Jahr betreten werden darf.

Natur mit Türsteher

Den Wald im Hof der französischen Nationalbibliothek durfte lange niemand betreten. Jetzt ist er offen, aber nur an einem einzigen Nachmittag im Jahr.

Der Wald im Hof der Nationalbibliothek, dreizehntes Pariser Arrondissement, war zwölf Jahre lang ein 1,2 Hektaren kleines Sperrgebiet. Nur Gärtner durften hinein, zweimal in der Woche. Die Direktion hielt es für das Beste, wenn der Wald hinter Glas blieb. Seit sieben Jahren ist er an einem Nachmittag im Jahr offen, doch die Besucher müssen sich schon Monate vorher um eine Eintrittskarte bemühen. Der Rundgang dauert dreissig Minuten, und die Führerin ist auch eine Wärterin.

Die Nähe zum Wald ist ein Privileg. Die Spaziergänger sehen ihn nur von oben, wenn sie über die Esplanade schlendern. Die Studenten überblicken ihn aus der Höhe, wenn sie in einem der Türme sitzen. Die Forscher haben ihn vor den Augen, wenn sie von ihren Unterlagen aufblicken, denn ihnen sind viele der Arbeitsplätze mit Fenster zum Hof vorbehalten. Die Fassade ist aus Glas, doch die Fenster lassen sich nicht öffnen. Die Bibliothek besteht aus vier Flügeln, die an offene und einander zugewandte Bücher erinnern.

Im Artikel wird weiter beschrieben, wie der Wald angelegt wurde und welche Probleme es bei der Erhaltung gibt. Nicht nur die leicht nachvollziehbaren wie Schädlinge und Wind, sondern auch …

Eine Eigenschaft des Waldes verleiht ihm besondere Authentizität: der Müll. Nach der Mittagspause werfen die Studenten ihren Abfall ins Grüne. Flaschen, Kippen, die Plasticschalen vom Chinesen. Heute sehen wir nichts davon, weil die Gärtner den Wald vor unserer Besichtigung gründlich gereinigt haben. Fast jedes Mal, wenn sie in den Wald komme, sagt Boufflet, verlasse sie ihn mit ein paar Flaschen: «Wir befinden uns in einem Paradies unter Dauerkontrolle.» Der Müll ist das eine Problem, das Boufflet ratlos macht. Schlimmer sei die Sache mit den Tieren. Immer wieder setzen Leute ihre Haustiere hier aus, werfen ihren Hund oder ihre Katze in den Wald hinunter und überlassen es den Mitarbeitern der Bibliothek, sie ins Heim oder zur Kadaversammelstelle zu bringen.

Unsere Uni-Bibliothek ist ja nahe am Wald gebaut, sonst wäre das doch für uns auch eine schöne Idee gewesen :-) Ach ja, der Serge aus der Überschrift war einer der Waldbesucher in dem zitierten Artikel.


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