Unter @BE_Weblog bloggen wir Beiträge im Umfang von höchstens 140 Zeichen via Twitter. Unsere Kurnachrichten sind zurzeit in diesem Blog rechts zu sehen. Wir werden in den nächsten Tagen vor allem vom Bibliothekartag berichten und freuen uns sehr über zahlreiche “Follower”.
Ein Bibliothekszentrum für Detmold
15. Mai 2012Die Meldung in der “Neuen Westfälischen” war einigermaßen kryptisch, aber unser Berufsverband “BIB” weiß schon mehr:
Kooperation innerhalb eines Bibliothekszentrums in Detmold
Montag, 14. Mai 2012
Die Musikhochschule und die Lippische Landesbibliothek kooperieren durch Zusammenlegung spezifischer Bestände
Die beiden Institutionen wollen organisatorisch und personell kooperieren. Geplant ist ein Neubau. [via Lippische Landeszeitung]
10th Bielefeld Conference: 7 völlig subjektive, nicht immer ernst gemeinte Eindrücke in willkürlicher Reihenfolge
29. April 2012Fleisch ist kein Gemüse und auch kein Käse
Die Schnittchen, die während der Konferenz gereicht werden, sind hauptsächlich mit Schinken und Wurst belegt. Auch im Showroom ist Fleisch präsent, wie Dr0ide am 25.04. via Twitter (das ist so’n Kurznachrichtendienst) moniert.
Kaufen Sie Rheumadecken nur mit dem CITEC-Siegel
Bei Prof. Cimiano springt der Funke endgültig über. Was er sagt überzeugt selbst dann, wenn man es nicht versteht. Hätte er im Anschluss Rheumadecken verkauft, ich hätte eine genommen.
Die jungen Wilden
Zur Vermeidung akustischer und anderer Verständnisschwierigkeiten springen diese auch schon mal auf die Bühne. Sportlich, sportlich. Ob’s der Verständigung gedient hat?
Data Librarian
Der Ruf nach Personal, das sowohl über bibliothekarische Qualifikation als auch über IT-KnowHow verfügt, wird immer lauter. Schätzt man es, wenn man es hat?
Die Trinkgewohnheiten der Kollegen
Während die nicht mehr ganz so neue Fachreferentin sinnlich-sündhaften Tee zu sich nimmt, trinkt der Chef Kaffee immer nur mit Kaffee, unter Konferenzbedingungen gerne auch mal aus dem Glas.
Das Zwitschern der Vögel
Nachdem sich die Frage nach dem offiziellen hashtag (das ist so’n Stichwort mit einem # vorweg) geklärt hatte, kam das Pfeifen der Spatzen zwar nicht von den Dächern dafür aber mittels mobiler Endgeräte in Gang.
Die Revision der Frau K.
Während sich BibliotheksdirektorInnen aus x Ländern über die digitalen Informationsinfrastrukturen der Zukunft austauschen, hat sich eine Kollegin löblicherweise auch physische Routinearbeiten mitgenommen. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Nach der Konferenz sind acht Regalmeter mit dem Paddle revidiert, die von der Poststelle (danke Jungs!) wieder in die Bibliothek gebracht werden.
Aktion “Keine BILD in meinem Briefkasten”
19. April 2012Susanne Riedel leitete uns die folgende Mail weiter.
Hallo …,
zum 60. Geburtstag der BILD-Zeitung plant der
Springer-Konzern eine gigantische Werbemassnahme:
An jeden Haushalt in Deutschland soll ein kostenloses
Exemplar verteilt werden. Doch wer austeilt, muss auch
einstecken koennen: Eine Aktion zur massenhaften
Verweigerung der Zustellung will eine Debatte über die
journalistisch hoechst fragwuerdige BILD-Berichterstattung
anstossen.Ich habe gerade dem Springer-Verlag untersagt, mir die
Jubilaeums-BILD zuzustellen. Das geht ganz einfach und
schnell über ein Online-Formular. Erteile auch Du der
BILD eine Absage …
Wenn Sie sich beteiligen oder weiter informieren wollen, klicken Sie auf folgende Adresse: http://bit.ly/campact_bild.
“Pirschelbär”
12. April 2012Gestern las ich eine nette Anekdote in der WAZ, deren Inhalt ich Ihnen nicht vorenthalten möchte – zum einen soll man jeden Tag mindestens einmal herzlich lachen, zum anderen steht gelegentlich, wenn auch selten, in unserer Bibliothek Nachwuchs und damit die Wahl eines geeigneten Namens für das Kind an.
Ort der Handlung: ein Kindergarten bzw. eine Kita
Ein Kind auf die Frage, wie es denn heisse, im Brustton der Überzeugung: “Pirschelbär”. Auch erneutes Nachfragen brachte kein anderes Ergebnis. Erst das Recherchieren im Anmeldeverzeichnis brachte die Lösung: der junge Mann hieß Pierre-Gilbert.
Pirschelbär gefällt mir eindeutig besser, allerdings fürchte ich, dass dieser Name eine Karriere, vermutlich sogar im kreativen Bereich, stark behindern würde. Wissenschaftliche Studien haben ja ergeben, dass schon Kinder mit Namen wie Kevin oder Mandy von ihren Lehrern als weniger intelligent eingeschätzt werden als z. B. eine Johanna oder ein Max.
Also Obacht bei der Namenswahl.
Bibliothek auf vier Hufen
3. April 2012Im letzten Heft von “Welternährung”, der Zeitschrift der “Welthungerhilfe”, ist eine kleine Fotoreportage über ein Projekt der Universität Valle del Momboy in Venezuela:
Bibliothek auf vier Hufen
In vielen Andendörfern Venezuelas kommen Literatur und Lesespaß seit einiger Zeit auf vier Hufen zu den Kindern
Maultiere gelten als störrisch, doch die »Bibliomulas« scheinen eine angenehme Ausnahme zu sein. Brav ziehen sie durch die venezolanischen Anden und tragen außer den beiden Mitarbeitern der Universität Valle del Momboy auch viele Bücher. Diese werden von den Kindern etwa in der kleinen Gemeinde Calembe sehnsüchtig erwartet. »Am beliebtesten sind Erzählungen und Bilderbücher «, erzählt die Koordinatorin Cristina Viera. Alle zwei Wochen besucht sie den 60-Seelen-Ort und bestreitet mit dem Dorflehrer den Unterricht. Die Idee, schwer zugängliche Regionen mit Literatur zu versorgen, hatte Roberth Ramirez von der Universität Valle de Momboy. Um Bücher für ganze Schulklassen in abgelegene Orte zu transportieren, kamen ihm die Maultiere in den Sinn. So kaufte die Universität 2005 zwei »Mulas«, die öffentliche Bibliothek stellte Bücher zur Verfügung und Mitarbeiter der Universität engagieren sich im Netzwerk von Dorfschulen (»Red de Escuelas Rurales«).
Inzwischen sind 18 Gemeinden darin integriert. In Calembe ist der Unterricht zu Ende, die Kinder treten wie die »Bibliomulas« den Heimweg an – und stecken selbst auf dem Weg nach Hause noch die Nase in die Bücher.
Fotos und Text: Heiko Meyer/laif
man müßte nochmal zwanzig sein…
20. März 2012Dieser Beitrag hat jetzt mal nichts mit Bibliotheken zu tun, dafür aber mit Urlaub: Spiegel online berichtet heute über ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG), das die „altersabhängige Staffelung“ des Jahresurlaubs anscheinend für unzulässig erklärt.
Im Artikel heißt es:
“Nach Ansicht des BAG diskriminiert diese Staffelung jedoch jüngere Beschäftigte. Es sei nicht nachvollziehbar, warum den 30- bis 40-Jährigen ein gesteigertes Erholungsbedürfnis zugesprochen werde. Die Rechtsprechung geht auf das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zurück, das im August 2006 in Kraft getreten ist.”
Fraglich bleibt allerdings, ob das Urteil auch auf den Tarifvertrag der Länder Auswirkungen hat. Schön wäre es, wenn es dann auch noch rückwirkend gälte.
Teddybären und Bibliothekare
19. März 2012Im TIME Magazine vom 9. Januar 2012 ist ein Beitrag von Jeff Wise (Autor von Extreme Fear) zum Thema begründete und unbegründete Angst.
“Fearing well. There are plenty of things to be afraid of. So choose carefully.”
In einer Grafik erläutert er:
- Was wir fürchten und was gefährlich ist: Haie, Rauchen und Gewitter
- Was wir fürchten, was aber nicht gefährlich ist: Insekten, Asteroiden und Gluten
- Was wir nicht fürchten, was aber gefährlich ist: Rohmilch, globale Erwärmung und Atomkrieg
- Was wir nicht fürchten und was auch nicht gefährlich ist: Teddybären, Umarmungen und Bibliothekare (“librarians – in times of stress, we take comfort in trusted authorities”)
Das ist doch sehr motivierend für uns am Montagmorgen
Neue Baustellenbilder
9. März 2012Ich habe heute morgen ein paar neue Fotos auf der Uni-Enus-Baustelle gemacht.
Mehr Fotos gibt es unter dem Knopf “more photos” auf der rechten Seite.
Und hier kommt auch noch einmal der Link zu den Webcams der Uni.
Am Wochenende zum Neumarkt?
1. März 2012Nach dem “Megaumzug” von Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Landesgeschichtlicher Bibliothek in das Amerikahaus am Neumarkt, finden von heute bis Sonntag diverse Eröffnungsfeierlichkeiten statt.
Eine kleine Auswahl: Klezmer-Musik, Interview mit Mechthild Bormann (Trägerin des Deutschen Krimipreises), Lesung von Jan Peter Bremer (“Der amerikanische Investor”), Kreativaktionen in der Kinderbibliothek, Ausstellung und Kurzvorträge zum Tag der Archive (Thema: “Katastrophe! Bielefeld bebt – brennt – leidet”)
Quellen:
- “Neue Westfälische” vom 1.3.12
- Flyer vom VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare
- http://www.stadtbibliothek-bielefeld.de/
- Neuer Raum für mehr Wissen! Eröffnung 1. bis 4. März 2012 Programm
Verfasst von Stü 



