Das aktuelle Heft von “BuB: Forum Bibliothek und Information” hat als Themenschwerpunkt “Mobile digitale Angebote”.
Unter anderem werden die mobilen digitalen Angebote der Bayerischen Staatsbibliothek vorgestellt, z.B. die Augmented Reality (erweiterte Wirklichkeit) App “Ludwig II“.
Ansonsten habe ich gelernt: “Apps downloaden ist wichtiger als RAK” (S. 359) und “Das Problem ist, dass uns unsere traditionelle Vorstellung von Datenschutz … die Hände bindet …” (S. 358). Und dass es im iTurnes AppStore das kostenlose Programm “Librarian” gibt: ab einer bestimmten Lärmschwelle sagt das Gerät “Psst”. Wie ‘witzig’
Durch einen Beitrag in “Prisma”, dem Fernsehmagazin der Tageszeitung wurde ich auf ein tolles Angebot der Stadtbibliothek Bielefeld aufmerksam:
Wir machen Büchern Beine
Die Bielefelder Medienboten
Lieben Sie Bücher, Hörbücher, Filme und Musik? Wenn Sie diese Frage mit „Ja“ beantworten können, aber nicht so gut zu Fuß sind, um in die Stadtbibliothek zu kommen, dann haben wir für Sie das richtige Angebot! Die ehrenamtlichen Bielefelder Medienboten bringen auf Wunsch alles aus der Stadtbibliothek zu Ihnen nach Hause und erledigen auch die damit zusammenhängenden Formalitäten für Sie, wie beispielsweise die Beschaffung des Bibliotheksausweises. Selbstverständlich werden die Bücher auch wieder abgeholt und zurückgebracht.
Das Angebot umfasst aktuelle Bücher ebenso wie Klassiker, viele Bücher im Großdruck und eine ganze Reihe von Hörbüchern auf CD. Bei der Sachliteratur gibt es nützliche Ratgeber zu Themen wie beispielsweise Gesundheit, Hobby, Garten und vieles mehr. Hinzu kommen unterhaltsame und informative Filme auf DVD und eine große Auswahl an Musik-CDs aller Stilrichtungen.
Für die Inanspruchnahme des Bücherdienstes entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten. Sie benötigen lediglich einen Bibliotheksausweis, den Ihr Medienbote gern für Sie abholt. …
Die Staddtbibliothek möchte dieses Angebot bekannter machen und hofft “auf mehr Resonanz vor Ort”. Gleichzeitig werden auch noch weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht.
Computerspiele sind seit 2008 offiziell Kulturgut. Ihre Anwendung, das Gaming, wird seit einiger Zeit von und im Bibliothekswesen diskutiert. Vor allem Öffentliche Bibliotheken haben sich nicht zuletzt auch aufgrund der Initiative der Zukunftswerkstatt diesem Thema angenommen. Der Horizon-Report 2013 sieht Gaming mittelfristig am Horizont des hochschulischen Bildungsbereichs erscheinen, dort heißt es nämlich:
„Durch Games werden Studierende aktiv eingebunden und gefordert, in digital angereicherten Szenarien neue Konzepte in neuer Weise zu begreifen. Das Thema wurde in diesem Jahr erweitert um die Gamifizierung und die Frage, wie Aspekte von Games sich auf den Lehrplan auswirken.“ (S. 5)
Diesen Trend haben wir hier in Bielefeld schon längst erkannt: Neben computerspielenden Bibliothekarinnen gibt es nämlich sogar Bibliothekare, die Games entwickeln. Mir bekannt ist z. B. die Flugsimulation mit Adventure-Elementen (oder ist es umgekehrt?) von Erik Senst, die kürzlich erschien. Der Titel ist Anti-Ice-Society, den Trailer gibt’s bei YouTube:
Im aktuellen BuB-Heft steht eine hübsche Geschichte aus der Bibliothek der Manly Universität in Sydney. Dort hatte eine studentische Aushilfskraft angekündigt, die Bücher des früheren Rad-Profis Lance Armstrong würden – nach dem öffentlichen Doping-Geständnis – nicht mehr im Bereich Sport sondern bei den Romanen aufgestellt. “All non-fiction Lance Armstrong books … will soon be moved to the fiction section. “
Das fand viel Widerhall in den sozialen Netzwerken, aber die Bibliotheksleiterin war ‘not amused’: “Diese Person arbeitet nur ein paar Stunden in der Bibliothek und ist nicht berechtigt, solche Äußerungen im Namen der Bibliothek abzugeben”.
In der Brackweder Buchhandlung Klack liest am Dienstag, 19. März 2013 Gisa Klönne aus ihrem neuen Buch, das in Kürze erscheinen wird.
Eine evangelische Pfarrersfamilie im Nationalsozialismus zwischen Anpassung und Widerstand. Ein Geheimnis, das Schatten bis in die Gegenwart wirft. Eine durch die deutsch-deutsche Grenze geteilte Familie. Und die Suche einer Musikerin nach ihren Wurzeln und ihrer ganz eigenen Stimme.
»Das Lied der Stare nach dem Frost« verwebt diese beiden Zeitebenen zu einem Familienroman und einem packenden Porträt deutscher Geschichte.
“Ziel der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) ist es, jedermann über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten. Als zentrales nationales Portal soll die DDB perspektivisch die digitalen Angebote aller deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen miteinander vernetzen. Mit der DDB soll Deutschland seine Anschluss- und Wettbewerbsfähigkeit in Wissenschaft, Forschung und Bildung sichern, aber auch sein einzigartiges kulturelles Erbe und Wissen für jedermann komfortabel über einen zentralen Anlaufpunkt zugänglich machen.”
Unsere Praktikantin hat im Frühjahr 2012 ein Praktikum auf Kreta absolviert und darüber einen sehr anschaulichen, lesenwerten Bericht verfaßt, den Sie im Blog der Stadtbibliothek Rheda-Wiedenbrück oder über den folgenden Link finden:
RT @drosselkom: Das Social Media Team der deutschen Drosselkom wünscht einen guten Start in die Woche! Lassen Sie es, wie wir auch, laaaaaa… 3 weeks ago